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Wir möchten Patient*innen und Wegbegleiter*innen mit der Onkopilotin Orientierung geben und Mut machen. Sie haben noch offene Fragen oder Anmerkungen? Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und Ihre Fragen zu beantworten.
Home Wegweiser Metastasierter Brustkrebs Abschied nehmen
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Phase 5
Wenn Menschen spüren, dass ihre letzte Lebensphase begonnen hat, führt dies zu hochindividuellen Reaktionen. Während manche mit einem kühlen, berechnenden Kopf gedanklich eine Liste an notwendigen Vorbereitungen abarbeiten, werden andere in ein Gefühlschaos gestürzt, das eine enorme Herausforderung, nicht nur für die betroffene Person selbst, sondern auch für das soziale Umfeld, sein kann. In unsrer Rubrik „Abschied nehmen“ möchten wir Ihnen und Ihren Wegbegleiter*innen in diesem schweren Zeitraum mit unterschiedlichen Hilfsangeboten beistehen.
Was tun, wenn die Erkrankung voranschreitet und womöglich nur noch wenig Zeit bleibt? Wenn Sie spüren oder wissen, dass sich Ihr Leben bald dem Ende zuneigt, können Gefühle durcheinander gehen und es kann sich wie ein großes Chaos anfühlen: Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung oder Ohnmacht – es ist eine enorme Herausforderung, diese Situation zu akzeptieren und anzunehmen. Jede/r erlebt die Lage sehr individuell. Im Folgenden möchten wir Sie und Ihre Wegbegleiter*innen mit unterschiedlichen Hilfsangeboten in dieser schweren Zeit unterstützen.
Die Angst vor dem Tod ist eine extreme Belastung für Sie und auch für Ihre Wegbegleiter*innen. Zusätzlich zur emotionalen Belastung gibt es auch ganz konkrete und organisatorische Entscheidungen, die Sie in dieser Zeit treffen müssen: „Wo und wie möchte ich versorgt werden?“, „Was muss bzw. was will ich vor meinem Lebensende noch regeln?“, „Wie möchte ich meinen Abschied gestalten?“. Vorschläge für Antworten auf diese und andere Fragestellungen finden Sie hier in den Abschnitten „Betreuungsorte für den letzten Lebensabschnitt“, sowie „Vorbereitungen treffen“.
Vielen Betroffenen mit metastasiertem Brustkrebs und ihrem Umfeld hilft es zu wissen, dass sie auf dem letzten Stück des Weges und auch ihr Umfeld danach nicht alleine sind. Es gibt viele Möglichkeiten, sich in allen Belangen unterstützen zu lassen – zum Beispiel im Rahmen einer palliativen Versorgung oder bei einer psychoonkologischen Beratung. Hier kann man Ihnen dabei helfen, Ihren eigenen Kurs für die letzte Lebensphase zu finden: Während manche Patient*innen es als befreiend empfinden, grundlegende Entscheidungen frühzeitig zu treffen und sich zum Beispiel um die Kinderbetreuung für die Zeit danach oder um Ihren Nachlass kümmern, möchten oder können sich andere nicht damit auseinander setzen. In dieser Situation gibt es kein richtig oder falsch – Sie selbst wissen am besten, was Ihnen wichtig ist und wie Sie die letzte Zeit verbringen möchten.
Es ist ihr Recht, zum Lebensende ganz besonders deutliche Ansprüche an Ihre Betreuung und Behandlung zu haben. Eine wichtige Grundlage für diese Zeit ist, dass Sie sich mit Ihrem Behandlungsteam wohlfühlen. Ihre Wünsche und Bedürfnisse sollten immer im Mittelpunkt stehen und ernst genommen werden. Dazu gehört es auch, dass man Sie dazu ermutigt, bei Therapieentscheidungen selbst mitzubestimmen und Ihnen den Raum zu geben, Behandlungsgespräche aktiv mitzugestalten – wenn Sie dies möchten.
Auch, wenn es Ihnen vielleicht nicht immer leichtfallen wird: Sprechen Sie Ihre Hoffnungen und Vorstellungen, aber auch Ihre Ängste und Bedenken immer möglichst offen und direkt an. Wenn Sie beispielsweise den Wunsch nach Sterbebegleitung haben, können Sie auch dies thematisieren.
Viele Patient*innen in Ihrer Situation haben ähnliche Wünsche und Ihr Behandlungsteam ist darauf vorbereitet, mit Ihnen darüber zu sprechen. Sprechen Sie auch darüber, wie Sie sich aktuell fühlen: Je offener Sie mit Ihrer aktuellen Situation umgehen, umso besser kann Ihr Behandlungsteam darauf eingehen und Sie unterstützen. Jede*r kann verstehen, dass Sie vor einem schwierigen Gespräch nervös sind, oder auch, dass Sie manchmal sehr müde sind. Es ist empfehlenswert, dass Sie zu den Gesprächen auch eine vertraute Person mitbringen, die Ihnen bei diesen wichtigen Entscheidungen zur Seite stehen kann.
Wie spricht man mit dem Umfeld, der Familie und Freund*innen in der letzten Lebensphase? Gibt es auch Außenstehende, mit denen man sprechen kann? Und wie kommuniziert man in dieser Situation mit Kindern? Das erfahren Sie hier.
In der letzten Lebensphase ist es wichtig, dass Sie sich wohlfühlen. Hier erhalten Sie einen Überblick darüber, wo und wie Sie diese Zeit verbringen und wie sie versorgt werden können.
Vollmachten, Verfügungen, Testament und mehr: Die organisatorische Vorbereitung auf den Tod kann einschüchtern und abschrecken. Doch diese Vorkehrungen können für Familie und andere Nahestehende sehr wertvoll sein. Eine Übersicht über die wichtigsten Themen finden Sie hier.
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