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Wir möchten Patient*innen und Wegbegleiter*innen mit der Onkopilotin Orientierung geben und Mut machen.
Sie haben noch offene Fragen oder Anmerkungen? Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und Ihre Fragen zu beantworten.

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Bei Ihnen wurde der Verdacht auf metastasierter Brustkrebs geäußert? Sie werden nun wahrscheinlich viele Fragen haben. „Was bedeutet das eigentlich?“, „Wie gehe ich mit der Diagnose und den folgenden Therapien um?“. Vielen Patient*innen hilft es, gut informiert zu sein und möglichst viele Hintergrundinformationen zu ihrer Erkrankung zu haben. Dabei soll Sie dieser Wegweiser unterstützen.

Ihr verlässlicher Wegweiser zu metastasiertem Brustkrebs über alle Phasen der Erkrankung

Metastasierter Brustkrebs bedeutet, dass der Krebs gestreut hat, das heißt, dass Absiedlungen des Tumors in anderen Körperregionen nachgewiesen werden können. Es gibt verschiedene Methoden, mit denen diese Erkrankung diagnostiziert werden kann. Sollte sich der Verdacht bestätigen, gibt es noch weitere Untersuchungen, die helfen können, Ihre Situation besser einordnen zu können. Auch wenn das Warten auf die Untersuchungsergebnisse schwierig sein kann, helfen die Ergebnisse doch dabei die bestmögliche Therapie für Sie zu finden. Gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin können Sie darüber im Rahmen des „shared decision making“ entscheiden. Um Sie in dieser schwierigen Phase zu unterstützen, finden sie in den Kategorien „Verdacht“ und „Diagnose“ informative und hilfreiche Inhalte dazu.

Der Verlauf von metastasiertem Brustkrebs ist sehr unterschiedlich, daher kann eine allgemeingültige Aussage über die Prognose nicht getroffen werden. Vom Zeitpunkt der Diagnose an muss metastasierter Brustkrebs kontinuierlich (oder regelmäßig) überwacht und behandelt werden. Die Therapie soll das Wachstum der Krebszellen möglichst zum Stillstand bringen oder verlangsamen. Mit modernen Therapiemöglichkeiten ist der Krebs aber recht gut kontrollierbar und muss nicht Ihren Alltag bestimmen. Denn dieser bringt bei einer chronischen und unheilbaren Erkrankung ohnehin noch viele andere Herausforderungen – wie psychische oder sozialrechtliche – mit sich. Unter den Kategorien „Therapie“ und „Leben mit mBC“ haben wir einige Materialien dazu für Sie zusammengestellt.

Auch über das schwierige Thema „Abschied nehmen“ muss man sprechen. Jeder geht mit dieser Situation anders um und es kann für die Betroffenen und ihr Umfeld eine enorme Herausforderung sein. Zusätzlich zu der emotionalen Belastung, tun sich viele Fragen auf und organisatorische Entscheidungen müssen getroffen werden. Deshalb möchten wir Sie und Ihre Wegbegleiter*innen in dieser Zeit mit Hilfsangeboten unterstützen.

Der Weg in 5 Phasen


Bei etwa 20% der Brustkrebspatient*innen bilden sich im Verlauf der Erkrankung trotz einer Behandlung Metastasen aus.1 Dieses Stadium der Brustkrebserkrankung wird als metastasierter Brustkrebs bezeichnet. Entsprechend wichtig ist, dass Patient*innen und Wegbegleiter*innen sich der möglichen Ausbreitung der Tumorzellen bewusst sind und auf diese achten. In diesem Abschnitt informieren wir Sie unter anderem über mögliche Anzeichen und was Sie selbst zu einer frühen Erkennung beitragen können.


Diagnostische Untersuchungen werden unmittelbar nach dem initialen Verdacht einer Erkrankung durchgeführt. Für die Diagnose des metastasierten Brustkrebses stehen zahlreiche Verfahren zur Verfügung, die zum einen zum Ziel haben die Diagnose zu bestätigen, aber auch die Art und Eigenschaften der potenziellen Metastasen zu untersuchen. In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die aktuell angewandten diagnostischen Maßnahmen.


Metastasierter Brustkrebs gilt leider als nicht heilbar. Mit einer passenden Therapie können Patient*innen dennoch eine gute Behandlung erfahren, die die Erhaltung der Lebensqualität und die weitestmögliche Verzögerung der Krankheitsprogression zum Ziel hat. Bereits ab dem Zeitpunkt der Diagnose erfolgt eine beständige Behandlung und Begleitung der Patient*innen durch interdisziplinäre Teams. Das kann es Betroffenen ermöglichen gut mit der Krankheit über mehrere Jahre zu leben. In diesem Themenabschnitt geben wir Ihnen einen Überblick über verschiedene Therapieformen und Unterstützungsmöglichkeiten.


Der Alltag mit einer unheilbaren und chronischen Erkrankung bringt viele Herausforderungen mit sich. Darunter fallen nicht nur die psychischen Folgen einer solchen Diagnose, sondern auch finanzielle und soziale Aspekte. In diesem Dschungel aus Bürokratie und Gefühlen ist es alles andere als leicht sich zurecht zu finden. In unserer Rubrik „Leben mit metastasiertem Brustkrebs“ geben wir Ihnen Hilfestellungen, um diese Hürden zu meistern.


Wenn Menschen spüren, dass ihre letzte Lebensphase begonnen hat, führt dies zu hochindividuellen Reaktionen. Während manche mit einem kühlen, berechnenden Kopf gedanklich eine Liste an notwendigen Vorbereitungen abarbeiten, werden andere in ein Gefühlschaos gestürzt, das eine enorme Herausforderung, nicht nur für die betroffene Person selbst, sondern auch für das soziale Umfeld, sein kann. In unserer Rubrik „Abschied nehmen“ möchten wir Ihnen und Ihren Wegbegleiter*innen in diesem schweren Zeitraum mit unterschiedlichen Hilfsangeboten beistehen.

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